Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Zuletzt geprüft am 2026-02-28. Wo eine Aussage auf einer konkreten Studie beruht, wird die Studie beschrieben und nicht überinterpretiert.
Interkinese als Fachausdruck in der Zellbiologie bezeichnet einen Abschnitt zwischen 1. und 2. meiotischer Teilung während einer Meiose (Reifeteilung). Die Interkinese folgt auf den Abschluss der ersten Reifeteilung, die Telophase I der Reduktionsteilung, bei der zwei Zellkerne mit reduzierter Chromosomenzahl gebildet wurden, die meist einem haploiden Chromosomensatz entspricht. In diesem Stadium liegt in jedem der beiden Tochterkerne ein vollständiges Genom bestehend aus 2 Chromatid-Chromosomen vor, doch in unterschiedlicher Zusammensetzung. Insbesondere sind die im Ausgangskern heterozygot vorliegenden Allele nun verschieden verteilt und die Tochterkerne diesbezüglich nicht identisch. Der Übergang von Meiose I zu Meiose II ist bei verschiedenen Organismen unterschiedlich gestaltet. So kann ein verschieden langes Stadium der Interkinese zwischen den beiden Teilschritten I und II der Meiose als Ruhestadium dienen oder zum Wiederaufbau einer Kernhülle, gelegentlich werden auch Nucleolen gebildet; eine Replikation der DNA findet jedoch nicht statt. Schon insofern ist dieses Zwischenstadium nicht mit der Interphase im Zellzyklus zwischen aufeinanderfolgenden mitotischen Teilungen zu verwechseln. Auf die Interkinese folgt dann die zweite Reifeteilung, die Meiose II oder Äquationsteilung.
Quellen: de.wikipedia.org
Der Intermembranraum ist in der Zellbiologie und Histologie der Raum, der sich innerhalb einer Doppelmembran befindet. Ein solcher Raum befindet sich beispielsweise zwischen äußerer und innerer Membran von Mitochondrien, Plastiden und der Kernhülle. Im Intermembranraum der Mitochondrien sind einige Enzyme, wie Creatin-Kinase oder Adenylat-Kinase situiert. Diese Enzyme wandeln den Energieträger ATP in andere Stoffe um bzw. synthetisieren eben jenen aus ADP. Porin, ein kanalbildendes Transmembranprotein der äußeren mitochondrialen Membran, sorgt dafür, dass Intermediärprodukte der Atmungskette sowie andere für die Funktion notwendige Substanzen den Intermembranraum passieren können.
Quellen: de.wikipedia.org
Die Interphase (lateinisch inter ‚zwischen‘) ist der Abschnitt des Zellzyklus teilungsaktiver eukaryotischer Zellen, der zwischen zwei Kernteilungen (Mitosen) liegt. Sie dauert gewöhnlich wesentlich länger als die Mitose und kann bis zu 90 % des gesamten Zellzyklus ausmachen. Die Interphase kann in 3 Phasen unterteilt werden:
Quellen: de.wikipedia.org
In der G1-Phase (G für englisch gap ‚Lücke‘), die sich direkt an die Zellteilung (Zytokinese) anschließt, kommt es zu Zellwachstum und Bildung von Organellen mit Proteinbiosynthese und RNA-Synthese. Jedes Chromosom besteht noch aus einem Chromatid. Dies ist die Phase, in der die Zelle ihr typisches Kern-Plasma-Verhältnis erreicht und ihre spezifische Funktion ausübt, bis ein bestimmtes Kern-Plasma-Verhältnis überschritten ist. In der nachfolgenden S-Phase (Synthese-Phase) findet die Replikation der DNA bzw. die Verdoppelung der Chromatiden statt. Hinterher besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden. In vielen Zellen wird in dieser Phase auch das Zentrosom verdoppelt. In der G2-Phase finden Synthesen von RNA und zellteilungsspezifischen Proteinen statt und es kommt zu weiterem Wachstum. Die Zelle rundet sich ab, vergrößert sich durch Flüssigkeitsaufnahme und bereitet sich auf die nächste Mitose vor. Hierauf folgt im Zellzyklus die M-Phase (Mitose mitsamt Zytokinese). Unter besonderen Umständen kann die Zelle aus der G1-Phase in eine sogenannte Ruhephase übergehen, die G0-Phase. Der Übergang in eine G0-Phase ist oft reversibel; Stammzellen können sehr lange Zeit in dieser Phase verharren, bevor sie wieder in den Zyklus von Zellteilungen eintreten. Erfolgt aber eine Spezialisierung der Zelle im Sinne einer dauerhaften Differenzierung, so findet bei manchen Zelltypen keine weitere Zellteilung mehr statt und die Zelle verbleibt unumkehrbar in der G0-Phase. Ein Beispiel hierfür sind Nervenzellen.
Quellen: de.wikipedia.org
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